Einleitung:
Den Namen Creative
Labs verbindet man mit diversen
Soundkarten und Lautsprechern, die
diesen Hersteller so berühmt
gemacht haben. Aber schließlich
wollen wir hier keine Soundkarten,
sondern 3D Hardware testen. Creative
Labs versucht sich auch schon seit
längerer Zeit auf dem Sektor
Grafikkarten anzusiedeln. Jedoch
ist das ein heiß umkämpfter
Markt, wo man schon etwas braucht
um Erfolg zu haben.
Nun bekamen wir also
unseren dritten 3D Beschleuniger
mit einem GeForce FX 5900 Ultra
Chip. Es handelt sich um den Creative
Labs 3D Blaster 5 FX 5900 Ultra.
Eine auf dem Standarddesign von
nVIDIA bestehende Grafikkarte. Stimmt
hier die Preisleistung? Wie ist
die Performance? Wie gut fällt
das Übertakten aus? Alle diese
Fragen wollen wir im dem Creative
Labs 3D Blaster 5 FX 5900 Ultra
Review beantworten. Unser Dank geht
an den Hersteller Creative
Labs für die Bereitstellung
der Grafikkarte.

Der nVIDIA GeForce
FX 5900 Ultra Chip entsteht im modernen
0,13 Micron Prozess. Der Grafikkarten
Kern hat eine 256 Bit Architektur.
Das Speicherinterface ist 256 Bit
breit (256 Datenleitungen zw. Chip
und Speicher). Das silbrig glänzende
Blechkleid beinhaltet 130 Millionen
Transistoren, die im Flip Chip Design
(verkehrt herum) auf dem Substrat
liegen. Diese Maßnahme soll
dem Chip zu kühleren Temperaturen
verhelfen. Ob dies auch zutrifft,
klären wir später.
Umgeben wird der Chip
von 8 BGA Speicherbausteinen, die
eine Zugriffszeit von 2,2 ns und
jeweils 16 MB Speicherkapazität
aufweisen. Auf der Rückseite
sind nochmals 8 Bausteine verbaut,
was dann zusammen zu 256 MB Speicher
führt, der mit 850 MHz DDR
Speichertakt betrieben wird. Unser
Testsample verfügt über
einen analogen D-Sub Anschluss für
den Monitor, einen digitalen DVI
Anschluss für TFT - Displays
und ein TV-Out zum Anschließen
an den Fernseher. Mehr zum Erscheinungsbild
der Grafikkarte findet ihr auf der
nächsten Seite.