Wir haben die Hercules 3D Prophet
9800 Pro Grafikkarte, genau durch
den gleichen Grafikintensiven
Parkur von 5 verschiedenen Benchmarks
geschickt, wie wir dies schon
bei der GeForce FX 5800 Ultra
von Terratec taten, um die Leistung
der beiden Kontrahenten aus dem
Hause ATi und nVIDIA zu vergleichen.
Alle Benchmarks liefen auf einem
Athlon XP 2200+, der auf unserem
Abit NF7-S nForce 2 Mainboard
mit 768 MB DDR Speicher bestückt
wurde. Wir haben den neusten offiziellen
Catalyst Treiber in der Version
3.2 für unser Review verwendet.
Folgende Benschmarkprogramme und
Spiele fanden Einsatz in unserem
Hercules 3D Prophet 9800 Pro Review
um die Leistung der Radeon 9800
Pro zu messen:
- FutureMark 3DMark 2001SE DirectX
8.1 mit Pixel- und Vertexshader-Support
- AquaMark 2.3 DirectX 8.0 mit
Pixelshader Support
- Code Creatures Benchmark Pro
Version 1.0 DirectX8 mit Pixel-
und Vertexshader Support
- UT 2003 Demo (v.2206) DirectX
8.0 mit Pixel- und Vertexshader
Support
- Jedi Knight 2 Vollversion v.1.04
mit der Säbertest Demo von
3DCenter.de OpenGL DirectX7 Support
"Quake3 Engine" letzte
und dadurch neuste Version eines
Spiels für OpenGL Basis
Wir haben die reine
Performance ohne FSAA und AF und 2
verschiedene Qualitätsmodi getestet.
Qualitätsstufe 1 ist 4x AntiAliasing
mit 4x Anisotropem Texturfilter, um
die Grafikkarten in ihrer durchschnittlichen
(Medium) Bildqualität zu beurteilen.
Die Stufe 2 bedeutet für beide
Grafikkarten das absolute Qualitätsspektrum,
was die Karten an Qualitätsleistung
hergeben. Alle Details auf Maximum
in den Treibern, d. h. bei der Radeon
9800 Pro 6x FSAA und 16x AF alle Details
auf Maximum und bei der Geforce FX
Ultra 16x AA + 8x AF mit Texturscharping
und der bestmöglichen Bildqualität.
Unsere Testeinstellungen verlangen
beiden Grafikkarten alles ab, was
derzeit im Qualitätsbereich von
aktueller Grafikhardware möglich
ist. Was hätten wir davon die
Grafikkarten in nur 2x FSAA und 2X
AF zu testen? Das beherrschen auch
ältere Grafikkarten, wie die
GeForce 4 Ti, oder die Radeon 8500
sehr gut. Was bei uns als Mediumtest
für die Grafikkarten steht, wird
bei vielen Hardware Magazinen schon
als volle Qualitätsstufe gewertet.
Das die heutigen Grafikkarten mehr
zu leisten im Stande sind, verdeutlicht
unser Test ganz klar.
3DMark 2001SE DirectX
8.1 Performance und Qualität

Der beliebte Grafik
Benchmark 3DMark2001SE ist zwar
ein synthetischer Benchmark, er
verwendet aber eine Grafik-Engine,
die im Spiel "Max Payne"
zum Einsatz kam. Die neue Version
2001SE mit der Patch Version 330
von FutureMark setzt voll auf DirectX
8.0 und 8.1, große Texturen
mit 32 Bit und auf 3D Modelle mit
einer hohen Polygonanzahl. In unserem
Test verwendeten wir die Einstellung
32Bit Farbtiefe und 24 Bit Z-Buffer.
Alle weiteren Einstellungen wie
4x FSAA, 4x AF usw. wurden direkt
über das Treibermenü des
Catalyst v.3.2 eingestellt.

Die Hercules 3D Prophet
9800 Pro setzt sich in der 1024x768er
Auflösung klar an die Spitze.
In den drei Durchläufen reine
Performance, bei eingeschaltetem
4x FSAA + 4x AF und in der höchst
möglichen Qualität erreicht
die Radeon 9800 Pro mehr Punkte
im Endergebnis als die GeForce FX
5800 Ultra. Beispielsweise 14045
Punkte in der reinen Performance,
das sind 905 Punkte, oder auch 6,44%
mehr Leistung, als die GeForce FX
5800 Ultra erzielte. Den grössten
Vorsprung errang die Radeon 9800
Pro in der Full Quality Einstellung
nämlich über 3000 Punkte!
(Allerdings wurde die GeForce FX
5800 in der Full Quality Einstellung
mit 16 fachem FSAA betrieben und
die Hercules Radeon 3D Prophet 9800
Pro verfügt ja nur über
6 faches FSAA dafür aber 16
faches AF was anscheinend nicht
soviel Performance kostet).

In der Auflösung
1600x1200 Pixel hat die Hercules
3D Prophet 9800 Pro immer noch in
allen Durchgängen einen guten
Vorsprung, doch veringert er sich
ein wenig und lässt die GeForce
FX 5800 Ultra nicht mehr ganz so
alt aussehen. Der Vorsprung der
Radeon 9800 Pro Grafikkarte liegt
bei durchschnittlichen 6,8 % bis
hin zu maximalen 23,4%!