Wie schon bei unserer Short Review
zum Leadtek WinFast A350 TDH LX
erhofften wir uns vom Ultra-Design
eine gute Übertaktbarkeit
der FX5900SP.
Um die Taktfrequenzen
anzuheben, schalteten wir per
Coolbits ein Taktmenü im
Detonator frei. Danach war es
uns möglich in 5 MHz Schritten
den Takt zu erhöhen.
Wie sich bereits
durch das Ultra-Design der Platine
vermuten lies, schoss die Karte
über das Niveau einer Ultra
Karte hinaus. Letzten Endes landeten
wir bei satten 470 Mhz Chip- und
430 MHz (entspricht 860 MHz DDR)
Speichertakt. Der Chip erfuhr
so eine Zunahme der Taktfrequenz
von 18%. Der Speicher nahm um
23% zu.
Wir nahmen allerdings
für unsere Vergleichsbenches
den Standarttakt einer Ultra Platine:
450 MHz Chip- und 425 MHz Speicher
Takt, denn dieser Takt ist vermutlich
fast bei jeder Karte garantiert.
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Standardtakt
(Chip/Speicher)
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Erreichter
Takt (Chip/Speicher)
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400
MHz/350 MHz
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450
MHz/425 MHz
(470 MHz/430 MHz)
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Prozentuale
Zunahme: CHIP +12% , SPEICHER
+22%
(CHIP +18% , SPEICHER +23%)
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Gunmetal Benchmarks:

Im Standardmodus
von dem Gunmetal Benchmark steigert
sich die Karte um starke 14%.
Auch in der Mid Range nimmt die
Leistung um 13% zu. In Full Quality
lässt abermals ein Plus von
15% verbuchen. Insgesamt also
ein Durchschnitt von 14& Plus.

In der 1600er Auflösung
zeigt sich das gleiche Bild: Der
3d Beschleuniger rendert durch
den Ultra-Takt um einiges schneller
(Im Schnitt 12%).
AquaMark Benchmarks:

Im AquaMark überschreitet
die FX durch den Ultra-Takt die
100 fps Grenze. Sonst zeigt sich
der Leistungszuwachs eindrucksvoll:
In der Mid Range ein Zuwachs von
fast 10 fps.

Auch in der höheren
Auflösung lohnt sich das
Übertakten. Schade, dass
wir jetzt nicht eine FX 5900 Ultra
zum Vergleich haben. Speziell
im Performance Modus ist die Zunahme
groß: 13%.
UT2003 Benchmarks:

Und schon fällt
der Rekord von 226 fps wieder.
Jetzt erreichen wir 233 fps. Erstklassig
dachten wir uns. Auch der Zuwachs
der Mid Range ist gigantisch:
Abermals 15%. Auch in Full Quality
dreht die Karte auf: Um 6 FPS.

In der höheren
Auflösung zeigt sich das
gleiche Bild wie in der 1024er
Auflösung. Satte 16% Zunahme
in der Performance Klasse. Sonst
auch sehr gute Zunahme.
CodeCreatures
Benchmarks:

Die höhere
Polygonen Leistung zeigt sich
im Codecreatures Benchmark: Abermals
15% Zuwachs im Performance. Auch
die Full Quality mit 8x FSAA und
8x AF profitiert vom Übertakten
und der höheren Speicherbandbreite.
Von 8,8 auf 12,4 fps (40% Steigerung!)

In der 1600er Auflösung
zeigt sich ein gemäßigteres
Bild. Nicht eine so hohe Zunahme.
Im Schnitt legt der übertaktete
Beschleuniger um 18% vorne.
JediKnight 2
Benchmarks:

Ob man es glaubt
oder nicht, aber die 3,0 GHz reichen
immer noch nicht aus um die Engine
auszureizen. Im Performance Modus
liegt immer noch eine CPU Limitierung
vor. Sonst ist nichts besonderes
zu verzeichnen.

Die Karte beschleunigt
auch hier wieder bis an die CPU
limitierte Grenze von 252 fps.
Die Leistungsfähigkeit in
der hohen Auflösung ist überragend.
Lediglich mit FSAA und AF ist
sie etwas langsamer.
Overclocking
Fazit:
Alles in allem steigert
die MSI FX5900SP VTD256 ihre Leistung
im Schnitt um satte 15-16%. Das
dürfte in die Richtung einer
FX 5900 Ultra gehen. Außerdem
ist bei diesem Takt ja auch noch
nicht Schluss: Unter den Umständen
von 21 Grad Raumtemperatur und
offenem Gehäuse erreichte
die Karte nach 2 Std. spielen,
übertaktet gerade einmal
62 Grad, was noch Raum für
mehr lässt.