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Das erste was uns auffiel war, das Leadtek
das Verpackungsdesign komplett überarbeitet
hat. Der Karton wurde mit einer Phantasieaufmachung
versehen. Inspiriert durch den Herrn der
Ringe (J.R.R. Tolkien) haben sie auf der
Vorderseite einen Zauberer mit einem mächtigen
Zepter in der Hand plaziert. Der Zauberer
erinnert durch seine rote Robe, dem grauen
langen Bart und die längliche kronenartige
Kopfbedeckung, eher an einen katholischen
Erzbischof Namens Nikolaus, als an "Gandalf
den Grauen" den er wohl darstellen
sollte. :-)
Der Karton selbst ist in Braun-, Rot-,
Schwarz- und goldfarben gehalten. In goldmarmorieten
Lettern steht die Produktbezeichnung des
neuen Leadtek High- End Beschleunigers WinFast
A380 Ultra TDH MY ViVo geschrieben. Der
Karton weisst eine handelsübliche Grösse
auf, doch das Gewicht risss uns schier zu
Boden. Wir nahmen die Karte aus der Verpackung
und legten sie zur Gewichtsbestimmung auf
die Haushaltswaage. Diese zeigte fast 600gr.
Gewicht.
Das erste Auffällige und für
Leadtek untypische ist die Farbgebung des
Kühlers. Auf der Vorderseite ist sie
in blau gehalten und silbern umranntet.
Bei näheren Hinsehen fällt einem
auf, dass dies kein blau gefärbtes
Metall ist, sondern ein Aufkleber auf dem
die Produktbezeichnung der Grafikkarte steht.
Zweite Auffälligkeit ist der grosse
Lüfter der einen Durchmesser von 60
mm hat.
Die Kühlung auf der Vorderseite besteht
aus zwei Teilen. Über GPU und Speicher
ist ein ca. 100 Quadratzentimeter grosses
poliertes Kupferkühlblech von ca. 2
mm Stärke angebracht. Zwischen diesem
Blech, der GPU und dem Speicher ist Wärmeleitpaste
aufgetragen, die für genügend
Wärmeableitung sorgen sollte. Auf der
Kupferplatte sind drei passive ca. 2 cm
hohe Kühlkörper links rechts und
unterhalb des Lüfters befestigt, die
zum einen Teil den Speicher kühlen,
zum anderen die GPU. Die Kupferkühlung
wird von einer polierten Aluminiumabdeckung
verkleidet. Diese ist in einem Sandwichverfahren
hergestellt und verbindet Vorderseite mit
der Rückseite der Grafikkarte. Die
Verbindung der beiden Hälften ist mit
einem 3 cm dicken Blende versehen, in der
das Leadteklogo eingestanzt wurde.
Die Rückseite wird von einem ebenfalls
100 Quadratzentimeter grossen Kühlblech
aus polierten Aluminium bedeckt. An den
wichtigsten Stellen, wie GPU und Speicher
ragen ca. 1 cm grosse Kühlrippen heraus.
Zwischen Speicher und GPU werden diesmal
anstatt wie vorne Wärmeleitpaste, dicke
Hitzepads verwendet. Die komplette Sandwichkühlung
ist insgesamt also 3 cm dick.
Das verwendete PCB ist grün und basiert
auf dem Standartreferenzdesign von nVIDIA
Die Grafikkarte benötigt wie bei GeForce
FX 59 x gewohnt, einen zusätzlichen
Stromanschluss. Desweiteren verfügt
die Grafikkarte über einen DVI, VGA-
D Sub und TV-Out, und der vorhandene Video-In
Anschluss weist diese Karte als eine ViVo
Edition aus Die Grafikkarte ist mit 256
MB DDR SD-RAM im BGA Design ausgestattet.
Der verwendete Speicher soll von Samsung
stammen und über 2,0 ns Zugriffszeit
verfügen, wie wir von Leadtek in Erfahrung
gebracht haben. Eine komplette Auflistung
der Ausstattung findet ihr wie gewohnt auf
der nächsten Seite.
Wie funktioniert
denn eigentlich die neue Leadtek VGA Kühlung?
Die neue Kühlkonstruktion von Leadtek
nennt sich "Air Surround" und
sorgt bei der Grafikkarte für eine
rundum kühlere Umgebungtemperatur.
Der 60 mm grosse Lüfter saugt die Luft
aus dem Gehäuse an, bläst dann
die Luft direkt auf das auf der Vorderseite
verbaute Kupferkühlblech. Die durch
GPU und Speicher erhitzen Kühlelemente
profitieren von diesem Luftstrom, da er
nur durch die passiven Kühlelemente
der Grafikkartenkühlung entweichen
kann.
Dadurch dass die gesamte Kühlkonstruktion
auf der Vorderseite durch die Aluminiumabdeckung
und oberhalb durch dass, wir nennen es mal
"Rückenschild" verschlossen
ist, bleibt der Luft kein anderer Weg als
über die passiven Kühlelemente
und den Rückenschild auf Vorder- und
Rückseite der Karte zu entweichen und
somit die darunterliegenden Chips effektiv
zu kühlen. Im Bild unten wird eine
Grafik gezeigt die, die "Air Surround"
Kühlmethode erläutert.

Wie man auf dem Bild erkennen
kann, entsteht bei diesem Kühlsystem
ein Kreislauf. Die erhitzte Luft die aus
den passiven Kühlelementen entweicht
kühlt sich ab und wird sogleich wieder
von den für Grafikkarten relativ grossen
Lüfter wieder angesogen. Wir empfehlen
trotz der effektiven Kühlung zusätzlich
Gehäuselüfter zu verwenden um
die Kühlung mit frischer Luft von aussen
zu versorgen.
Einige Bilder der WinFast
A380 Ultra TDH myVIVO Grafikkarte
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