Unsere Eindrücke zur Leadtek
WinFast A350 TDH LX:
Man hört sofort
den Unterschied wenn die Leadtek WinFast
A350 TDH LX das erstemal im Rechner
startet, im Gegensatz zur WinFast
A350 TDH hat sie keine geregelten
Lüfter die im 2D Modus runter
geschaltet werden. Das Lärmpotenzial
beim normalen Arbeiten im 2D Modus
nervt schon ein wenig und wurde von
uns als störend empfunden. Während
man im 3D Modus ja durchaus die Lautsprecher
des Spielesounds dementsprechend höher
regeln kann. :-)
Die Kühlung fällt
wieder einmal sehr positiv ins Auge,
denn die Karte ist im 2D Modus zwischen
35 und 37 Grad warm, was einem sehr
guten Wert entspricht. Bei kurzweiligem
Spiel im 3D Modus wird die Grafikkarte
um ca. 20 Grad wärmer und pendelt
sich bei ca. 56 -57 Grad ein. Spielt
man allerdings längere Zeit (mehr
als eine Stunde) so geht die Temperatur
auf ca. 66 Grad nach oben.
Die Bildqualität
der Leadtek A350 TDH LX steht der
A350 TDH ohne LX Zusatz in keinster
Weise nach und ist wie immer sehr
gut. Die Spiele Performance liegt
ungefähr 5 - 10 Prozent unter
der normalen GeForce FX 5900 mit 2,2
ns Speicher. Ist aber aufgrund des
um ca. 70 Euro günstigeren Preises
durchaus lobenswert.
Das OC Verhalten:
Unser Model verfügt
über das schon im Vorfeld erwähnte
10 lagige PCB und sollte somit bei
der Übertaktung des GPUs und
des Speichers sehr gute Werte erbringen.
Wir drehten also sanft an der Performanceschraube
und testeten wie immer die Stabilität.
Als wir das GeForce FX 5900 Ultra
Niveau erreichten, hielten wir erstmal
andächtig inne, denn 450 MHz
GPU- und 425 MHz (850 MHz) Speichertakt
Takt waren ein Super Ergebnis. Zumal
der im Standard auf 350 MHz laufende
Speicher schon jenseits der 400 MHz
getaktet war.
Natürlich wollten
wir wissen in wie weit sich die Karte
weiter Übertakten lies. Wir schraubten
also weiter die Taktrate nach oben,
470 MHz GPU- und 431,5 MHz (863 MHz
DDR) Speichertakt waren zum Schluss
das absolut höchste was mit dieser
Karte möglich war. Auch beim
Dauerzocken mit Jedi Knight 3 waren
keinerlei Abstürze zu verzeichnen.
Allerdings ging die Chiptemperatur
und Umgebungstemperatur durch den
um 70 MHz höheren GPU- und den
um 83,5 MHz höher getakteten
Speicher auch ein wenig in die Höhe.
Nach einer Stunde intensiven Spielens
war die Temperatur der Grafikkarte
auf 73 Grad angestiegen. Wir empfehlen
also dringend die Verwendung einer
guten Gehäuselüftung.
Unser Fazit:
Die Leadtek WinFast
A350 TDH LX ist eine erstklassige
Gamerkarte mit sehr guten Overclockingeigenschaften,
die so manches Zockerherz erfreuen
wird. Die Grafikkarte ist gut ausgestattet
und hat sogar ein Spielebundle, da
gibt es nichts zu meckern. Auch die
Verarbeitung mit samt der guten Kühlung
hat uns sehr gefallen. Doch die Lautstärke
der Lüfter im 2D Modus war uns
einfach zu laut. Wir hoffen das Leadtek
in Zukunft ihren Ingenieuren den Auftrag
geben wird für leisere Kühlung
im 2D Bereich zu sorgen.
Wer also auf Supersilent
Grafikkarten steht, wird mit der WinFast
A350 TDH LX Grafikkarte nicht zufrieden
sein. Wer allerdings eine reinrassige
GeForce FX 5900 mit der OC-Leistung
einer GeForce FX 5900 Ultra+ will,
sollte jetzt zugreifen und wird es
bestimmt nicht bereuen. In naher Zukunft
sollen die die "LX" Grafikkarten
aus Kostengründen im PCB um 2
Lagen reduziert werden und das könnte
sich negativ auf die Übertaktungsfreude
auswirken.
Die Leadtek WinFast
A350 TDH LX verdient aufgrund ihrer
sehr guten OC Werte unseren neuen
Overclockers
dream! Award.

Hiermit möchten
wir uns nochmals bei unseren Sponsor
Leadtek
bedanken, der uns eine seiner Testsamples
zur Verfügung gestellt hat.
Habt Ihr noch Fragen
zum Review? Antworten gibt es im Forum.
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