Kommen wir nun zur Beschreibung des getesteten
Speichers. Die beiden Speicherriegel werden
in einer Blisterverpackung verkauft. Anders
als früher, als die Speicher von
Mushkin in einer Art von Luftkissen geliefert
wurden, diese wurden damals jedoch direkt
aus den USA versendet.
Optisch ist der Speicher im Mushkin typischen
schwarz gehalten, wir finden es jedoch
schade, dass Mushkin von seinen schwarzen
PCB´s abgesehen hat, dies hat beispielsweise
die "Black Label" Serie ausgemacht
und gab den Speichern einen weiteren
Reiz. (Siehe Tabelle 2. Bild oben).
Wie bei den meisten Overclockingspeichern
üblich, befindet sich ein Headspreader
auf den Chips, dieser soll für eine
bessere Übertaktbarkeit sorgen. Im
Vergleich zu dem OCZ Speicher finden sich
hier keine Öffnungen zur Luftabfuhr,
sondern ein sogenannter "FrostByte"
Kühler, welcher eine bessere Wärmeabfuhr
gewährleisten soll. Auf dem Kühlkörper
findet sich zur Linken das Typenschild
mit Seriennummer und den Standardlatenzen.
Hier einige Bilder
des verwendeten Testspeichers:
Die Speicherriegel haben folgende
Spezifikation:
- Takt: 1066MHz
- Latenz: 5-5-4-15
- Voltage: 2.2-2.3V
- Speichertyp: DDR2 1066
- Speicherbestückung: Doppelseitig
Bei der Übertaktung des Speichers
wurden wir überrascht. Während
man es gewohnt ist an der Spannungsschraube
zu drehen um einen annehmbaren Takt zu
erzielen, genügte es bei den Mushkin
XP2-8500 "996535" Speichern,
einfach den gewünschten Takt samt
Latenz einzustellen und in Memtest86+
zu booten. Nachdem keine Fehler auftraten
konnte man nach Belieben Benchmarks durchführen
und die Werte ablesen.
Herausgekommen sind 1200 MHz bei 5,5,5,15
@2,25V ein respektables Ergebnis. Sicherlich
hätten wir noch mehr herausholen
können, nur leider hat unser Motherboard
Probleme bei Taktraten über 1200
MHz. Das EVGA 680i SLI Mainboard mit der
aktuellen Firmwareversion P28 nimmt nach
1200 MHz keine Zehnerschritte (z.B. 1210,
1220, 1230 MHz) an.
Wenn man dies versucht, bleibt der Takt
bei 1200 MHz. Wenn man jedoch 1250 MHz
einstellt, liegen nur 1244 MHz an. Dieser
Schritt ist zu viel, da es jegliche Möglichkeit
zum Ausnutzen des Spielraums zerstört.
Weder eine Erhöhung der Spannung
noch eine Veränderung der Latenzen
kitzelten die gewünschten Megahertz
heraus.
Wir sind uns jedoch sicher, dass 10-20
MHz herauszuholen sind, da wir speicherseitig
noch genug Spannungsreserven übrig
haben. Ferner war die Veränderungen
der "Command Rate" auf den Wert
1 nicht möglich, dies führte
zur Instabilität des Systems. Als
Schuldigen hierfür konnten wir das
Betriebssystem Windows Vista 64bit ausmachen.
Im Allgemeinen hatten unsere 64Bit Betriebssysteme
Probleme mit dieser Einstellung, somit
mußten wir die Benchmarks mit der
Command Rate von 2T durchführen.
Zum Vergrössern
könnt ihr auf die Bilder klicken:


Der Mushkin XP2-8500 Speicher ist zur
Erleichterung des Übertaktens mit
einem "EPP" (Enhanced
Performance Profile) Modul ausgestattet.
Hier sind vorgefertigte Taktfrequenzen
und Latenzen programmiert, die einfach
im Bios eingestellt werden können.
Doch auch hier muss ein gewisses Know
How vorhanden sein, da unter Umständen
der Multiplikator verändert werden
muss, um nicht zu sehr übertaktet
zu werden.
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