Wie zu jedem ausführlichen Grafikkarten-Review
gehört natürlich auch der Overclocking
Part zu unserem heutigen Programm. Wir
loteten das maximale Potenzial unserer
HIS Radeon X1900XTX IceQ 3 ohne eine Volt-Veränderung
durch das Ati-Tool aus.
Unser Forum zeigte uns bereits einen
klaren Kurs: Die R580 mit Std. Platinen
arbeiten auf Grund des Referenzlüfters
meist schon an ihrer Leistungsgrenze.
Nun waren wir gespannt wie ein Flitzebogen,
ob das auch auf die IceQ 3 Kühlung
von HIS zutreffen würde.
Wie erwartet blieb die Übertaktbarkeit
im Vergleich zu anderen Karten leider
etwas lau. So konnten wir nach intensiven
Tests eine maximale Übertaktung von
730MHz beim Chip und 875MHz auf dem 1.1ns
BGA Ram attestieren. Allerdings zeigten
hier Spiele nach längerer Belastung
vereinzelt Pixelfehler, worauf wir auch
für die Haltbarkeit des 3D Beschleunigers
die Taktraten auf absolut stabile 715/855MHz
reduzierten. Dies entspricht eine Übertaktung
von jeweils 10%.
Im Vergleich mit anderen Karten, wie
z.B. unserer MSI GeForce 7900GT, wirken
diese Werte gering. Sieht man allerdings
das Ergebnis im Vergleich zu anderen Radeon
X1900XTX Karten kann man doch von einem
sehr guten Ergebnis sprechen. Die Kühllösung
von HIS verrichtet also auch hier einen
sehr guten Job!
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Standardtakt
(Chip/Speicher)
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Erreichter
OC Takt (Chip/Speicher)
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650
/ 775 MHz (1,55 GHz DDR)
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715
/ 855 MHz (1,71 GHz DDR)
(Max. erreichter Takt 730/875 MHz
DDR)
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Prozentuale
Zunahme: CHIP ca. + 10% , SPEICHER
ca. + 10%
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Wir führten dieses Mal alle
Vergleichsmessungen in allen 3 Qualitätsmodi
(Performance mittlere und hohe Qualität)
aus, um die Leistungssteigerung gerade
auch bei zugeschaltetem FSAA / AF aufzeigen
zu können.
3DMark06 OC Benchmarks:

Dem Taktratenzuwachs gemäß
liefert unsere knallrote Testplatine hier
im Schnitt ca. 10% Mehrleistung. Im Performance
Modus wirft die Karte nun grandiose 37FPS
beim grafisch sehr aufwendigen Benchmark
auf unseren Monitor.

Auch in der höheren
Auflösung zeigt sich das gleiche
Bild und wir können in allen Modi
eine Mehrleistung von 10% messen.
F.E.A.R. OC Benchmarks:

Im Actionshooter F.E.A.R.
skaliert die Karte nun nicht so stark
wie im 3DMark. Hier kommen durch das Übertakten
ca. 4% Leistung hinzu.

Auch in der 1600er Auflösung
zeigt sich eine magere Ausbeute. Im Full
Quality Modus kann die HIS Platine lediglich
2 FPS und somit 5% gewinnen.
FarCry OC Benchmarks:

Im Paradies-Shooter FarCry
lässt abermals unser Prozessor grüßen.
In allen 3 Modi blockiert er ab 76FPS.
Keinerlei Leistungszuwachs.

Durch das Erhöhen der
Auflösung konnten wir dem 3DBeschleuniger
in den beiden Quality Modi ein paar Frames
abgewinnen. Übertaktet fährt
die Karte nun auch im Medium Modus gegen
das CPU Limit und bleibt nur bei Full
Quality minimal darunter. Eine durchaus
beeindruckende Leistung!
Serious Sam 2 OC Benchmarks:

Im Performance Modus liegen
0.7FPS mehr an, was schon als Messungenauigkeit
betrachtet werden kann. In den Quality
Modi legt die Karte lediglich um ca. 4%
zu.

Erhöht man die Auflösung
profitiert der Ati-Chip immens. Nun liegen
bis zu 10% Mehrleistung an.
DOOM3 OC Benchmarks:

Im Gruselshooter DOOM kann
unser Testkandidat durch Übertakten
ca. 5% Leistung gut machen. Dies zieht
sich durch alle 3 Modi!

Erneut holt die Grafikkarte
bei hohen Auflösungen ein größeres
Leistungplus heraus. Im Performance Modus
stehen satte 18% Mehrleistung zur Verfügung.
Diese schrumpft in den Quality Modi auf
10%.