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Abermals verging nur eine kurze Wartezeit,
bis wieder ein Päckchen aus Hongkong
bei uns hereinschneite. Sogleich geöffnet
hielten wir nun den Accelero X1 VGA Kühler
und eine Pressemitteilung in der Hand. Auch
die neue Serie steckte der Hersteller in
die typische Plexiglaspackung zum Aufklappen.
Die Dimensionen die der Kühler besitzt
fallen sofort ins Auge.
So ist der Kühler
weitaus nicht so groß, wie der NV5
Silencer und liegt daher auch mit ca. 170gr
weniger in der Hand, wirkt aber trotzdem
um einiges wuchtiger. Genug geschaut, wir
öffneten die Verpackung. Der Inhalt
fiel mit einer bebilderten Deutschen Anleitung,
Wärmeleitpads, einem Kühlblech
für die rückwärtigen Ram
Bausteine, Schrauben und dem obligatorischen
Aufkleber von Arctic Cooling umfangreich
aus. Nun aber zum eigentlichen Kühler:
Das Erscheinungsbild des Accelero X1:
Schwarz groß und klobig, so könnte
man ihn wohl beschreiben, wenn man den immerhin
15x12 cm und 3 cm hohen VGA kühler
in der Hand hält. Über das Design
lässt sich ja bekanntlich streiten,
aber wir hätten lieber wieder Plexiglas
anstatt der schwarzen Schachtel gesehen.
Da wir nun nicht in das Kühlerinnere
einblicken konnten, ließen wir es
uns nicht nehmen die 3 Schrauben an der
Unterseite zu entfernen, anschließend
die seitlichen Klippser zu lösen und
den Kühler dadurch komplett zu zerlegen.
Im Grunde genommen
besteht der Accelero aus 3 Einzelteilen:
- einmal dem eigentl. Kühlkörper.
Er baut auf einer Aluplatte auf, die über
der GPU ein Kupferstück enthält
und einer Vielzahl von Kühllammelen,
die durch die 3 Heatpipes unterstützt
werden. Das Prinzip der Wärmeableitung
haben wir ja schon auf der ersten Seite
beschrieben.
- dem 60 mm Lüfter, der mit einem
Gummifuss als Geräuschdämpfer
auf der unteren Plastikschale sitzt und
mit 500 - 2000 UPM bei 0.4sone praktisch
unhörbar bleibt.
- Schlußendlich noch die Kunstoffabdeckung,
die das ganze System abschließt.
Neu bei diesem Kühler ist, dass auch
die Spannungswandler effektiv mitgekühlt
werden. Dazu hat die obere Plastikabdeckung
am rechten Ende einfach eine Aussparung,
wo dann Luft entweicht und über die
Spannungswandler fließen kann.
Doch da geht einem ein Licht auf: Irgendwas
fehlt doch hier. Ja, genau, das tolle DHES,
das die Warmluft immer direkt aus dem Gehäuse
beförderte. Wir wunderten uns schon
sehr, dass Arctic Cooling beim neuesten
Spross dieses System nicht mehr einsetzt.
Auf der Unterseite der polierten Kupferplatte
sitzt von einem großen Plexiglas geschützt
bereits die MX1 getaufte Wärmeleitpaste
von Arctic Cooling. Nur mit dieser garantiert
der Hersteller eine ausreichende Kühlleistung.
Um den Höhenunterschied GPU RAM zu
überbrücken kommen wie schon beim
NV5 Silencer auch hier die kleinen Wärmeleitpads
zum Einsatz. Diese muss man dieses Mal aber
selbst anbringen. So konnte man die Kompatibilität
für verschiedene Ram Konfigurationen
erweitern.
Nun aber genug Theorie, jetzt
lassen wir Bilder sprechen:
Weiter geht es zur Montage
und den Eindrücken dabei…
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