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Auch Gigabyte macht vor der Verpackungsgröße
nicht halt und liefert einen Kartonkoffer
der die Größe einer Standardverpackung
bei weitem übertraf. Doch alles in
allem wirkt der Karton nicht überdimensional
wuchtig, da er an den Seiten recht schmal
ist.
Der Hersteller hat wie andere Konkurrenten
den Kartoninhalt von einem Dämon bewachen
lassen. Dieser sieht aus als ob er gerade
frisch fritiert aus der Unterwelt entstiegen
sei. Böse giftet einem ein gelbes Auge
an, die Gesichtstöne sind lila überhaucht
und gehen zur Stirn hin in glutrot über.
Auf der Stirn trägt die Höllenkreatur
eine Schädelplatte mit vier Hörnern
in Widerhakenform. Im Zentrum der Stirn
trägt das Monster ein ornamentartiges
Logo, was wohl seine Herkunft widerspiegeln
soll. Zwei ewig lange Hörner links
und rechts schließen den Kopfschmuck
ab.
Auf der linken Seite steht " Gigabyte
Technology" in großen goldenen
Lettern geschrieben. Neben einem Aufkleber
unterhalb des Kopfes der einem Auskunft
über die zusätzliche Software
ausgibt, findet man noch die Bezeichnung
des Chips "X800 XL". Wer immer
noch nicht weis, dass es hierbei um eine
ATi Karte handelt, wird auf der rechten
Seite mit einem passenden ATi Logo informiert.
Weitere Logos wie PCI Express und Silent
Pipe weisen darauf hin, was für eine
Karte in dem Karton steckt.
Neben technischen Daten zur Grafikkarte
und der dritten Angabe was für ein
Chip auf der Karte verbaut wurde findet
man alle relevanten Daten zur Karte, so
dass man den Karton nicht extra umdrehen
muß, um zu erfahren was drin steckt.
Die Grafikkarte im Detail:
Kommen wir nun zur eigentlichen Beschreibung
der GV-RX80L256V Grafikkarte. Die Gigabyte
Radeon X800 XL SILENT-PIPE Grafikkarte besitzt
ein blaues PCB, das je Lichteinfall auch
grünlich blau schimmern kann. Auf der
Vorderseite der Grafikkarte sitzt ein ca.
1 mm starkes Kupferkühlblech, dass
etwa 4 cm breit und 6 cm lang ist. Dieses
Blech sitzt genau über der VPU, auf
dessen Mitte zwei Heat Pipes plaziert wurden.
Darüber ist ein goldeloxierter Aluminiumkühler
plaziert, auf dessen Mitte der Name des
Herstellers eingestanzt ist. Der Kühler
sieht aus wie ein Haus ohne Dachspitze.
An dessen Stelle ragen die zwei Head Pipes
heraus, die auf der Rückseite wiederum
unter einem passiven Kühlelement in
gleicher Farbe verschwinden. Damit die Head
Pipes direkt auf der VPU Platz haben, wurde
das Kühlelement auf der Vorderseite,
da wo sich das Hersteller Logo befindet,
gewölbt. Zwei Schrauben, die sogenannten
Mounting Holes, werden auf der Rückseite
durch eine Aluminiumhalterung fixiert.
Das passive Kühlelement verfügt
über ca. 2 cm hohe Kühlrippen,
die über den ganzen Passivkühler
auf der Rückseite verlaufen. Das etwa
8 bis 10 cm große Kühlblech berührt
die Rückseite nicht, da es durch Aluminiumhalterung
lediglich mit den Head Pipes verbunden wurde.
Um die Karte vor Beschädigungen auf
der Rückseite zu schützen, wurde
in der Mitte und an den Head Pipe Halterungen
links und rechts eine Art Gummierungspolster
angebracht, die die Kartenrückseite
vor Schäden schützen soll.
Ein Rage Theater Chip weist die Karte als
VIVO Edition aus, denn der Chip ist für
die Video Eigenschaften des Beschleunigers
verantwortlich. Auch wenn die Kühlbleche
auf Vorder- und Rückseite die Speicher
überdecken, kühlen diese sie nicht,
was bei GDDR 3 Speicher auch gar nicht nötig
ist. Verbaut wurden 256 MB Samsung Speicher
mit 2 ns in typischer BGA Bauform. Zu guter
Letzt verfügt die Grafikkarte über
VGA D-Sub 15 Pin, Video- In und Out, sowie
über einen DVI Anschluß.
Einige Bilder der Gigabyte
X800 XL Grafikkarte:
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