Der Radeon X800SE bringt in seiner
Standartkonfiguration schon von
Haus aus eine Menge Potential
mit das man aus den Spezifikationen
der Grafikkarte ersehen kann.
So verfügt er über den
R420 VPU, der sich aufgrund des
kleinen 0,13 Mikron Herstellungsprozesses
gut übertakten lässt.
Zusätzlich ist die Grafikkarte
mit GDDR3 Speicher, 256 Bit Speicheranbindung
und 2ns Zugriffszeit ausgestattet,
(100 MHz unter Spezifikation betrieben)
die uns vermuten ließen,
daß in dieser MSI RX800SE-TD256
Grafikkarte ein enormes OC Potential
schlummert.
Dadurch das die
X800SE von MSI auf das Hardwaremonitoring
verzichten muss, sind wir auf
Zusatz Overclocking Tools für
die Radeon basierenden Grafikkarten
angewiesen. Wir nahmen also das
allerseits beliebte und bekannte
Powerstrip
und begannen in 5 MHz Schritten
die VPU zu Übertakten und
auf Stabilität zu testen.
War das in früheren Zeiten
sehr schnell erledigt weil die
Karten vielleicht 20 bis 40 MHz
höher zu takten waren, artet
es bei heutigen GPUs in echte
Arbeit aus da man teilweise bis
zu 100 und noch mehr Megaherzen
aus den GPUs herauskitzeln kann.
Unser Modell lief
mit einem VPU Takt von 520 MHz
immer noch absolut stabil und
das bei der doch ein wenig schmächtigen
OEM Aluminiumkühlung von
ATi. Die MSI RX800SE-TD256 Karte
legte also um 95 MHz zu, was ein
Ergebnis von hervorragenden 18%
an Mehrleistung bedeutete. Sicher
haben wir die VPU auch noch höher
getaktet, aber bei instabilen
530 MHz haben wir es dann gelassen
und die stabilen 520 MHz wieder
eingestellt. Wir vermuten dass
mit einem anderen VGA Kühler
wie z.B. dem Arctic Cooling Silencer
4 vielleicht noch das Ein oder
Andere MHz mehr drin sein könnte.
Nachdem wir also
den VPU-Maximaltakt ausgelotet
hatten, widmeten wir uns dem GDDR3
Speicher, den wir schon mit seinen
2ns Zugriffszeit bei 400 MHz Standardtakt
für weit untertaktet hielten.
Und so war es dann auch nicht
verwunderlich, als wir nach unendlich
langen Steigerungs- und Stabilitätstests
(10 MHz Schritte) den GDDR3 Speicher
bei stabilen 500 MHz betreiben
konnten. Aber das war uns natürlich
nicht genug, wir drehten weiter
an der Taktschraube und erreichten
schließlich super stabile
530 MHz, das ist eine Steigerung
von 130 MHz Realtakt (260 MHz
effektiv) oder auch 32%! Auch
beim Speicher drehten wir natürlich
weiter an der Taktschraube, doch
bei 540 MHz gab es Texturflackern
und wir stellten unsere Bemühungen
ein und beließen den Takt
bei 530 MHz.
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Standardtakt
(Chip/Speicher)
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Erreichter
OC Takt (Chip/Speicher)
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425
MHz/400 MHz (800 MHz DDR)
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520
MHz/530 MHz (1060 MHz DDR)
(Max. erreichter Takt 540/1080
MHz DDR)
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Prozentuale
Zunahme: CHIP +18% , SPEICHER
+32%
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Hier nun wieder
eine Menge Overcklockingbenchmarks,
zur besseren Überschaubarkeit
haben wir die OC Messergebnisse
auf zwei Seiten aufgeteilt, im
ersten Teil gibt es die Messergebnisse
der Benchmarks zu FarCry, UT2004
und CodeCreatures und im 2 Teil
kommen Doom 3, 3DMark05 (Pixelshadertest)
und Half Life 2.
FarCry OC Benchmarks:

In unserer ersten
OC-Messung mit dem Spiel FarCry
in der kleinen 1024er Auflösung
gab es beim Full Performance Test
einen Zuwachs von 0,76 fps, was
der Meßungenauigkeit zum
Opfer fällt, da unser CPU
hier mittlerweile der Flaschenhals
ist. Bei eingeschaltetem 4x FSAA
und 4x AF konnte die Radeon X800SE
dann schon gut zulegen und wir
bekamen eine Mehrleistung von
7,04 fps, was einer Leistungssteigerung
von 13,28% entspricht.

In der hohen 1600er
Auflösung zeigt sich schon
ein viel besseres OC Potential,
denn sowohl im Performance als
auch im Qualitätsmod erreicht
die Grafikkarte der Radeon X800er
Serie Leistungszuwächse.
In der reinen Leistungsmessung
ohne AntiAliasing und Anisotropem
Texturfilter legt die Karte um
gute 15 % oder auch 7,56 fps zu
und im Qualitätsmodus kann
sie sogar einen Leistungsschub
von 20% verbuchen.
UT2004 OC Benchmarks:

In der niedrigen
1024er Messung von UT2004 kann
man schon deutliche Performancesprünge
im 2 stelligen Bereich erkennen,
doch allgemein ist unser Flybytest
mit relativ hohen Frameraten gespickt.
Im Performancemode ohne Qualitätssettings
legt die Grafikkarte von MSI ein
Plus von satten 28,85 Frames hin,
das ist eine Steigerung von 12%.
In der Qualitätsmessung mit
eingeschaltetem FSAA und AF legt
sie sogar noch weiter zu und verbucht
einen Zuwachs von 21%.

Auch in der hohen
Auflösung bringt das Overclocking
der RX800SE einen guten Performancezuwachs.
In der reinen Performancemessung
erringt die Karte einen Schub
von 18,97 fps und legt so um über
16% zu. Beim Qualitätstest
mit FSAA und AF kann sie gegenüber
dem normalen Takt nochmals mit
über 15,46 fps Punkten was
ein Vorsprung von mehr als 21%
ist.
CodeCreatures
OC Benchmarks:

Das unser ehemaliger
Grafikkartenquältest CodeCreatures
Benchmark Pro so langsam in die
Jahre kommt, sieht man an der
Leichtigkeit mit der die MSI RX800SE-TD256
Grafikkarte und auch andere Karten
der High End Klasse die unseren
Testparkur durchlaufen haben den
Benchmark mit flüssigen Frameraten
meisten. So knackt die Radeon
X800SE im übertaktetem Zustand
die 71er Framemarke und legt so
einen Zuwachs von guten 9,5 fps
zu. Auch mit eingeschaltetem FSAA
und AF liegt sie wieder gut in
Front und gewinnt gegenüber
dem Normaltakt rund 18%.

In der 1600er Auflösung
sieht es nicht anders aus als
bei allen vorangegangen Messungen,
die Karte profitiert enorm und
legt in beiden Messungen zu. In
der Performancemessung sind es
16,8% und bei der Qualitätsanalyse
kamen wieder über 20% zusammen.
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mit dem Overclocking Teil 2 auf
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