Doom 3 ist der 3D Horrorshooter
schlecht hin aus der Kultschmiede ID Software
Der Nachfolger des legendären Doom
2 setzt, mit Hilfe der OpenGL Schnittstelle
neue Maßstäbe in der Produktion
von Computerspielen und natürlich
auch bei der Verwendung von PC Hardware.
Durch die vermehrte Nutzung von Bump Mapping
und die sehr detaillierte Texturierung
ist Doom 3 ein echter Hardwarefresser.
Die 3D Engine von Doom 3 unterstützt
dynamische Licht und Schatten Effekte,
sogar auf den Modellen, entfernungsabhängige
Qualität der Modelle (LOD), Bumpmapped
specular highlighting, Dot-3 Bump Mapping
und Skelettbasierte Animationen, somit
ist dieses Spiel prädestiniert für
unseren Benchmarkpakour. Unser Aspekt
war auch bei diesem Spielebenchmark die
Leistung der Grafikkarte unter OpenGL
zu messen. Wir messen auch hier mit 1024er
und 1600er Auflösung mit 3 Modi:
Performance, mittlere Qualität und
hohe Qualität maximales FSAA und
AF.

Doom 3 ist die Domäne
von nVIDIAs GeForce 6800 LE Karte, denn
hier sieht man eindeutig dass die Karte
für den 3D Shooter optimiert wurde.
In der Full Performance Einstellung hat
die GeForce 6800 LE einen Leistungsgewinn
von 9,7 fps und im Medium Quality Modus
mit 4x FSAA und 4x AF schrumpft der Vorsprung
der LE Karte zwar auf 5,1 fps, aber sie
gewinnt trotzdem den Durchlauf. Im Full
Quality Modus heißt es nicht wie
zu erwarten gewesen wäre: GeForce
6800 LE gewinnt, sondern X800 SE schlägt
die nVIDIA Konkurrenz und zwar mit 3,1
fps, was ein Leistungszuwachs von über
13% ist.

In der hohen 1600x1200er
Auflösung heißt der eindeutige
Sieger GeForce 6800 LE und widerlegt das
Märchen, dass doppelt so viel Speicher,
auch doppelt so viel Überlegenheit
gegenüber Grafikkarten mit halb so
viel Speicher hat. Wenn eine Karte auf
eine Grafikengine optimiert wurde, kann
das Konkurrenzprodukt noch so viel Speicher
on Board mit sich herum schleppen wie
sie will, sie kommt wie man am oberen
Ergebnisdiagramm sieht nicht an der nVIDIA
Karte vorbei.