Geschichte
Die Architektur
der R600-Grafikprozessoren und deren Derivate,
welche in der Radeon-HD-2000-Serie zum
Einsatz kommen, sind nicht völlig
neu. Sie basiert im Grundsatz auf der
Architektur der Grafikprozessoren der
XBOX 360. Nach den ersten Planungen von
AMD sollte die Radeon-HD-2000-Serie noch
vor Weihnachten 2006 veröffentlicht
werden. Dieser Termin konnte allerdings
nicht gehalten werden. nVIDIA schaffte
es sogar, nicht nur die High-End-Modelle
vor AMD zu präsentieren, sondern
auch die Mainstream-Karten wurden im April
2007, und somit noch vor dem Erscheinen
der HD-2000-Serie, vorgestellt und verkauft.

AMD
stellte am 14. Mai 2007 dann nicht nur
das High-End-Modell (HD 2900 XT) vor,
sondern präsentierte ebenfalls die
technischen Daten der Mainstream-Grafikkarten
(HD 2600) und der Low-End-Grafikkarten
(HD 2400). Überraschenderweise stellte
AMD das Topmodell zum Launch der HD-2000-Serie,
die Radeon HD 2900 XT nicht gegen die
Topmodelle nVIDIAs, der GeForce 8800 Ultra
oder GTX, sondern preislich und leistungsmäßig
nur gegen die etwas langsamere 8800 GTS.

Am
28. Juni 2007 folgte dann auch die komplette
Vorstellung der Mainstream- und Low-End-Grafikkarten.
Unified Shader
Wie
auch bei nVIDIAs Konkurrenzserie kommen
bei der Radeon-HD-2000-Serie erstmals
Unified Shader zum Einsatz. Diese 3D Chips
unterscheiden sich im Vergleich zu nVIDIA
jedoch deutlich, denn je fünf Streamprozessoren
werden in einer ALU zusammengefasst.

Von
diesen Quintetts bilden wiederum 8 Stück
einen Shader-Kern, der folglich aus 40
Streamprozessoren besteht. Innerhalb einer
ALU können alle Streamprozessoren
Multiplikations- und Additions-Operationen
(MAD) durchführen, einer hat jedoch
zusätzlich die Fähigkeit , Sinus-
und Logarithmusberechnungen durchzuführen.
Diese fünf Streamprozessoren können
unabhängig voneinander skalare Befehle
ausführen, was AMD als "superskalar"
bezeichnet. Gleichzeitig arbeiten sie
jedoch auch parallel.
Hier haben wir nochmals
alle AMD ATi HD2000 3D Chips in einer
Tabelle mit technischen Daten für
euch:
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Technische
Daten:
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Autor Tobias
Freyer Quelle: Wikipedia
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