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GeForceFX


3D goes reality go with us!

So oder so ähnlich könnte man den Auftritt des neuen GeforceFX Grafikchip bezeichnen, denn nVIDIA setzt diesmal nicht nur auf pure Leistung, sondern hat sich auch des Themas Grafikqualität angenommen. Sind diesmal Matschbilder bei 300 FPS passe? Der Realismus soll mit dem Geforce FX ein neuen Stellenwert bekommen. Wir zumindest hoffen dies, denn man setzt auf 128 Bit Farbtiefe und CineFX Technologie, dazu natürlich die neuste Speichertechnik mit DDRII und satten 500 MHz Speichertakt ( DDR = effektiv 1000 MHz 2x 500 MHz ). Die GPU, man ist bei der Bezeichnung geblieben, soll aller Wahrscheinlichkeit nach mit stolzen 500 MHz betrieben werden. Was wohl auch nötig ist, denn der Chip verfügt nur über eine 128 Bit Speicheranbindung, nicht die 256 Bit, wie man sie vom Konkurrenten Radeon 9700 her kennt. Trotz des Mankos, wird die Speicherbandbreite wohl bei ca. 15,6 Gigabyte pro Sekunde liegen, was natürlich dem DDRII Speicher zu verdanken ist. Das schlichte Zusatzkürzel verdankt der Geforce FX den Entwicklern vom ehemaligen Grafikchip Hersteller 3dfx, denn 170 Entwickler wurden von nVIDIAübernommen, die maßgeblich an der Entwicklung des neuen Chips beteiligt waren. Sozusagen ein Tribut an 3dfx, da eine Menge Now How in die Entwicklung einfloss. :-)

Der neue Direct X9 Grafikchip von nVIDIA

Was gibt es also Neues beim Geforce FX?

  • GPU gefertigt in 0.13 Micron Fertigungstechnologie
  • Flip Chip Design
  • 256 Bit GPU
  • 125 Mio. Transistoren.
  • 8 Pixel Pipelines
  • Floating Point Vertex Shader Array
  • DirecktX 9 kompatibel
  • Pixelshader und Vertex Shader Version 2+ (höher als DirectX 9.0 Standard)
  • Taktraten von mindestens 500 MHz
  • DDR2 Speicher mit mindestens 500 MHz (1Ghz DDR)
  • 128 Bit Speicherbus
  • Optimiertes Speicherinterface mit verlustfreier Z- und Color Datenkompression
  • AGP 8x
  • FX Flow - eigens entwickelte Kupfer Heatpipe Kühllösung
So sieht die Chip-struktur unter der Abdeckung aus.

Der Grafikchip hat pro Pipeline nur eine Textureinheit und die neue AA Modi S und 8x beide eine Mischung aus Super- und Multisampling sind, ähnlich dem 4x Sampling Modus des GeForce 4 Ti Grafikchip.

Cine FX - Vertex und Pixel Shader in Version 2.0+
Im Mittelpunkt des Geforce FX stehen seine DirectX 9 Fähigkeiten und dessen CineFX-Shader. So bietet nVIDIA seine Beschleunigungseinheiten für Geometrie-Berechnungen und Schattier-Effekten in Version 2.0+ an.

Mit dem Namens-Anhängsel "+"

schraubt nVIDIA die von Microsoft geforderten DirectX 9 - Shader - Spezifikationen nochmals ein ganzes Stück höher. So beziffert nVIDIA die maximal ausführbaren Instruktionen bei ihren Vertex Shadern auf 65.536, die temporären Registerbuffer, die Programmabläufe erheblich beschleunigen sollen, sind von 12 auf 16 vergrößert worden. Noch aggressiver prescht der Hersteller bei der Integrierung der Pixel Shader vor: Es ist die Rede von über 1000 ausführbare Instruktionen und verfügbare Konstanten, die für jegliche Art von Schattierungseffekten benutzt werden können. Auch hier sind die Registerspeicherplätze von 12 (entsprechend DirectX 9) auf 32 aufgestockt worden.

Flow Control - von Schleifen und Sprüngen

Die DirectX 9 - Spezifikation ermöglicht dem Shader Programmabläufe effizient abzuarbeiten. So sind im Programmcode erstmalig Wiederholschleifen und Sprünge erlaubt. Das schafft Übersichtlichkeit und kann den Code erheblich vereinfachen. Vor allem die Sprungmöglichkeit beschleunigt im Vergleich zu DirectX 8, das nur simple Befehlslisten zuließ, den Programmablauf. Ein Beispiel dazu: Ist ersichtlich, dass ab einem Zeitpunkt keine sichtbaren Pixel mehr berechnet werden müssen, kann das Shader-Programm gleich an sein Ende springen - das spart Zeit.

Intellisample: Jetzt mit achtfachem Anti-Aliasing

Die neue Geforce FX GPU baut seine Kantenglättungs-Methoden für den Open-GL- und Direct 3D Bereich weiter aus. Unter Direct-3D gibt's jetzt den 6XS-Modus, was dem 1,5-fachen des bekannten 4XS-Modus entspricht. Dabei ist die Kantenglättung ein Mix aus Multi-Sampling und Super-Sampling. Desweiteren hat nVIDIA für beide APIs (Open GL und Direct 3D) das bekannte Supersampling-Verfahren auf einen maximal 8fachen Wert erhöht. Um hierbei die Effizienz weiter zu steigern, stellt der Geforce FX neben einem Z-Kompressionsverfahren (=Tiefeninformation) auch eine verlustfreie 4:1 Farbkompression für ihr Anti Aliasing bereit.

Hier alle wichtigen Fakten zum neuen Geforce FX:

Die 3D Features:

  • API: DirectX-9-kompatibel, Open GL 1.3
  • Light Speed Memory Architecture III: Für die Bandbreiten-Optimierung (vor allem Z-Koordinaten-Berechnung) zuständig.
  • Intellisample: maximal 8-faches Anti-Aliasing, dazu unter Direct-3D eine Mischform aus Multi- und Supersampling (6XS-Kantenglättung), 128 TAP Anisotropisches Filtering
  • High-Precision-Floating-Point-Color: 64 oder 128 Bit Farbgenauigkeit
  • Frame Buffer Post-Processing Effects: Automatische Gamma-Korrektur in Spielen und Anwendungen, um für das aktuelle Pixel den korrekten Helligkeitswert zu berechnen.
  • Weitere Besonderheiten: Vertex- und Geometrie Displacement Mapping, Shadow Buffer, Procedural Shading

2D Features:

  • Digital Vibrance Conrol: Für eine exakte Farbtrennung (R,G,B), Intensität und Schärfe, im Treiber integriert
  • 2 RAMDACs: mit je 400 MHz
  • TwinView, Dual Ausgang für zwei unabhängige Bildschirme
  • MPEG2-Beschleunigung: Motion Compensation und IDCT (invers diskrete Cosinus Transformation)

Stromzufuhr:

Hatte NVidia ATI vor kurzem noch wegen der zusätzlich notwendigen Stromversorgung bei der Radeon 9700 Pro kritisiert, geht man jetzt selber diesen Weg - allerdings mit einem breiteren Stecker. Die Referenzkarte wiegt um die 650 Gramm Der Chip soll für ca. 550 -650Euro ende Januar in den Händler regalen liegen.

Hier einige Bilder der Referrenzkarte von nVIDIA

NVIDIA GeforceFX (You want it big? than click)
Die Geforce FX in der Seiten Ansicht von vorne Die Geforce FX schräg von oben Das Kühlsystem: Abit OTES Wir berichteten. :-) Die Karte mit den Anschlüssen: VGA, DVI, TV-Out Die OTES HidePipe in der Seitansicht
Die Karte von der Rückseite. Hier wird nicht gegeizt, sie bekommt echten Kupfer!

 

Technische Daten des GeForce FX
Herstellung: 0,13 Mikron
Transitoren auf dem Chip:
125 Mio.
Codename:
NV30
Speichergröße:
128MB 2ns DDRII
Speicherbus:
128Bit
Chiptakt:
ca.500 MHz
Speichertakt:
500 MHz x2 DDRII effektiv 1000MHz!
Triangles pro Sek.: 136 Millionen
Operationen pro Sek.: 1.23 Trillionen
Füll Rate (AA Samples/sec.):
4.8 Mrd.
Speicherbanbreite: ca. 15,6 GB/s
Bandbreiten-Feature:
Lightspeed Memory Architecture III
Rendering Pipelines:
4
Texturpipelines:
2
Ram Dac: 2X 400MHZ
Anschlüsse: TV-Out, DVI-Interface

 

Quellenhinweis:

Rivastation.de, Chip.de und nVIDIA.de

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